Gegen Kriegsende kamen viele Flüchtlinge und Vertriebene aus den früheren deutschen Ostgebieten (Ost- und Westpreußen, Pommern und Schlesien, dem Sudeten-Land Böhmen und Mähren und anderen Automiegebieten) in Hassendorf an. Innerhalb kürzester Zeit musste nahezu die gleiche Anzahl an Flüchtlingen und Vertriebenen untergebracht und verpflegt werden, wie Hassendorf selbst an Einwohnern hatte. Es konnte dabei nicht ausbleiben, dass Spannungen zwischen den einzelnen Familien auftraten. Im Laufe der Zeit lernten sich beide Seiten besser kennen: Es wurden z. B. Ehen zwischen Flüchtlingen und Einheimischen geschlossen und der Turnverein Hassendorf wurde im Wesentlichen auf Initiative von Flüchtlingen gegründet. Genaueres kann man dem Archivbericht Nr. 1 (erhältlich im Gemeindearchiv Hassendorf) entnehmen.