Die Geschichte Hassendorfs

Wappen

5. September 2018

Wappen

Das Wappen weist auf die früher vorhandene Ziegelei im Ort hin, zudem steht seine H-Form für das Initial Hassendorfs. Die Farben rot-weiß stehen einerseits für die Zugehörigkeit zu Niedersachsen, in Kombination mit blau zudem für die Franzosen, die hier einst eine Heerstraße – die heutige B75 – errichteten. Die sogenannte Schäferschippe im Wappen symbolisiert die frühere Schafzucht in einem Heidegebiet.

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700-Jahr-Feier

1. Januar 1999

700-Jahr-Feier

Die erste urkundliche Erwähnung Hassendorfs fand unter dem Namen „Hercenthorpe“ im Jahre 1299 statt. 700 Jahre später wurde deshalb eine Jubiläumsfeier veranstaltet: An zwei Wochenenden wurden die Vergangenheit und die Zukunft gefeiert. Es gab eine Bilderausstellung, die Dorfchronik „700 Jahre Hassendorf“ wurde vorgestellt, die Feuerwehr Ahausen und der Verein „Freunde alter Landmaschinen“ führten historische Geräte vor. In Erinnerung geblieben sind außerdem das Historische Rittermahl mit der „Gruppe Schallmeyer“, sowie das Konzert des Musikvereins „Edelserpentin“ aus Österreich anlässlich des Erntefestes.  

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Bau des Gemeinschaftshauses (DGH)

1. Januar 1974

Bau des Gemeinschaftshauses (DGH)

1974: Bau des Gemeinschaftshauses (DGH) In der Gemeinde standen keine Räumlichkeiten für sportliche und kulturelle Zwecke zur Verfügung, außerdem fehlte es an einem größeren Saal. Deshalb wurde von der Gemeinde beschlossen, ein DGH zu bauen. Hilfreich war die geldliche Förderung des Landes Niedersachsen. Es war ein voller Erfolg: Nach der Eröffnung wurde die Theatergruppe der Feuerwehr neu ins Leben…

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„Zum Alten Krug“

1. Januar 1965

„Zum Alten Krug“

Viele Jahre hindurch hat es in der Bergstraße von Hassendorf eine Gaststätte gegeben. In den 20er Jahren betrieb H. Holsten die Gaststätte neben seiner Landwirtschaft, von ihm ging sie auf Harry Buchhop über, der die Gaststätte „Zum Alten Krug“ zusätzlich zu seiner Bäckerei und einem Dorfladen führte. Sämtliche Veranstaltungen im Dorf, wie Schützenfest, Erntefest, Hochzeiten etc. fanden in der Gaststätte statt. Bei Bedarf wurde zusätzlich ein großes Zelt aufgebaut. Anfang der 70er Jahre wurde das Gebäude abgerissen.

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„Hassendorfer Briefmarke“

1. Februar 1945

„Hassendorfer Briefmarke“

Nach dem Krieg zogen Litauer und Polen in die Baracken des ehemaligen Reichsarbeitsdienstes (RAD), die hier den Rotenburger Flugplatz gebaut hatten, ein. Bei den Litauern gab es eine Besonderheit: Sie hatten eigene Hassendorfer Briefmarken. Einige dieser Marken konnten inzwischen vom Heimatbund Rotenburg gekauft werden.

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Flüchtlinge und Vertriebene

1. Januar 1945

Flüchtlinge und Vertriebene

Gegen Kriegsende kamen viele Flüchtlinge und Vertriebene aus den früheren deutschen Ostgebieten (Ost- und Westpreußen, Pommern und Schlesien, dem Sudeten-Land Böhmen und Mähren und anderen Automiegebieten) in Hassendorf an. Innerhalb kürzester Zeit musste nahezu die gleiche Anzahl an Flüchtlingen und Vertriebenen untergebracht und verpflegt werden, wie Hassendorf selbst an Einwohnern hatte. Es konnte dabei nicht ausbleiben, dass Spannungen zwischen den einzelnen Familien auftraten. Im Laufe der Zeit lernten sich beide Seiten besser kennen: Es wurden z. B. Ehen zwischen Flüchtlingen und Einheimischen geschlossen und der Turnverein Hassendorf wurde im Wesentlichen auf Initiative von Flüchtlingen gegründet. Genaueres kann man dem Archivbericht Nr. 1 (erhältlich im Gemeindearchiv Hassendorf) entnehmen.

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Bahnanschluss und Industrie

1. Januar 1874

Bahnanschluss und Industrie

Durch die Fertigstellung der Bahnstrecke Bremen – Hamburg im Jahre 1874 wurde ein schneller und preiswerter Transport über weite Strecken möglich. Dies hat entscheidend zur industriellen Entwicklung beigetragen – auch in Hassendorf. Neben den ortsüblichen Handwerks- und Gewerbebetrieben wurden in den Jahren 1892 und 1896 zwei Ziegeleien gegründet. Der in der Tonkuhle beim Stürberg abgebaute Ton wurde zu Ziegelsteinen verarbeitet. Um 1955 wurde der letzte Ziegeleibetrieb aufgelöst. Heute befindet sich auf diesem Gelände der Campingplatz der Familie Kruse. In der Zeit von 1906 bis 1934 wurde in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Flußsäure in der chemischen Fabrick Dr. Jenckel & von Heymann hergestellt. Heute befindet sich auf dem Gelände eine Zweigstelle der Firma Röhrs Baustoffe.

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Gemeinheitsteilung und Verkoppelung

1. Januar 1840

Gemeinheitsteilung und Verkoppelung

Neue Erkenntnisse und Reformen führten zu den Gemeinheitsteilungen und Verkoppelungen. Hierbei wurde erkannt, dass es sinnvoll wäre, die kleinen Ackerparzellen zu größeren Einheiten zusammenzufassen (Verkoppelung) und gleichzeitig das bisher gemeinschaftlich genutzte umliegende Land zur privaten Nutzung auf zuteilen (Teilung). Im Zuge dieser Reformen lösten sich viele Bauern von ihren Grundherren. Des Weiteren erhielten Häuslinge nunmehr die Möglichkeit, selbst Grund und Boden zu erwerben und somit wirtschaftlich unabhängig zu sein.

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„Die Schlacht bei Hassendorf“

1. Januar 1813

„Die Schlacht bei Hassendorf“

Zur Zeit Napoleons war Hassendorf drei Jahre lang unter französischer Besatzung und die Einwohner hatten sehr darunter zu leiden. Im Jahre 1811 bauten die Franzosen eine Militärstraße von Wesel nach Hamburg – die heutige B 75, welche auch durch Hassendorf führt. Auf dieser Heerstraße lieferten sich die Franzosen 1813 mit Ihren Verfolgern (Russische Kosaken, Preußen und Hamburgische Truppen) ein mehrstündiges Gefecht. Die zahlenmäßig weit überlegenen Franzosen wurden in die Flucht geschlagen.

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Schule in Hassendorf

1. Januar 1701

Schule in Hassendorf

Genaue Angaben über die Einrichtung der ersten Schule in Hassendorf liegen nicht vor. Allerdings ist in den Kirchenbüchern zu finden, dass die Berufsbezeichnung des Henrich Friedrich Bergstedt (ca. 1669 – 1737) „Schulmeister Hassendorf“ lautete.

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Erste urkundliche Erwähnung

1. Januar 1299

Erste urkundliche Erwähnung

Das Entstehungsdatum ist nicht bekannt, die erste urkundliche Erwähnung war 1299 unter dem Namen „Hercenthorpe“. Auch über den Ursprung des Namens wissen wir nichts. Im Dorf wurde zur Herkunft des Namens folgende Sage erzählt: Nachdem ein wandernder Schäfer namens „Hassen“ sich hier niederließ, siedelten sich nach und nach immer mehr Menschen hier an und das Dorf wurde nach diesem Hirten benannt. Die Sage ist sehr nett, aber unglaubwürdig auf Grund der urkundlichen Erwähnung. Auch ist der Name „Hassen“ oder ähnlich hier nachweislich nie aufgetreten. Aber immerhin hat es die Schäfer-Sage bis in das Wappen geschafft!

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